Mit der Ausstellung „Kengo Kuma – Der Fluss der Linien durch das Objektiv von Erieta Attali“ widmet sich die Tchoban Foundation, Museum für Architekturzeichnung, einem sensiblen Dialog zwischen Architektur, Zeichnung und Fotografie. Vom 13. Juni bis 13. September 2026 werden 86 Handzeichnungen des japanischen Architekten Kengo Kuma präsentiert, ergänzt durch 18 Fotografien der Architekturfotografin Erieta Attali.
Die Ausstellung eröffnet einen seltenen Einblick in Kumas Entwurfsprozess: Seine meist monochromen Zeichnungen zeigen Architektur nicht als fertiges Objekt, sondern als räumliche Idee in Bewegung. Attalis Fotografien greifen diese Atmosphäre auf und übersetzen Materialität, Licht und Landschaft in poetische Bildräume. Gemeinsam entsteht eine Ausstellung, die Architektur als sinnliche und kontinuierlich wandelbare Erfahrung begreift. Zu sehen sind Arbeiten zu international bekannten Projekten wie dem Nationalstadion in Tokio oder dem V&A Dundee.
Bis zum 13.9.2026 in der Tchoban Foundation, Museum für Architekturzeichnung, Christinenstr. 18–19, 10119 Berlin
