Wenn in Istighofen Holz zu Schalungen verarbeitet, Beton gemischt und gegossen wird und wenn der Spachtel sachte über die Oberfläche streicht, dann entstehen Fassadenelemente von einzigartiger Ausdruckskraft. Es sind geübte Bewegungen, die das Produktionsteam des Elementwerks Istighofen ausführt – in einem Prozess, der grosses Betonwissen, präzise Planung und sorgfältige Handarbeit vereint. Denn dieses Team fertigt jedes einzelne Element auf den Millimeter genau.
„Die Arbeit mit den Gesteinskörnungen und den verschiedenen Betonmischungen fasziniert mich“, sagt Pascal Braito, seit 15 Jahren Teil des Teams und verantwortlich für das Betonmischen. Als gelernter Betonwerker kennt er jeden Produktionsschritt. „Für diese Arbeit braucht man ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Man muss Pläne richtig lesen und sie in die Dreidimensionalität übersetzen können“, erklärt er.
Ein besonderes Augenmerk legt das Thurgauer Unternehmen auf die Individualität seiner Betonelemente, wie Produktionsleiter Eduard Repp betont: „Unsere Stärke liegt in der Varianz – in den vielen Nuancen von Form und Farbe, und in der Sorgfalt. Wir konzipieren jedes Element exakt auf seinen Einsatz hin. Und gerade bei filigranen Formen ist Genauigkeit entscheidend, da gibt es absolut keinen Spielraum.“ Darum sei der Wissenstransfer im Team zentral: „Unsere Mitarbeitenden müssen alle Feinheiten genau kennen, gerade bei Spezialprodukten.“
Zum Team des Elementwerks Istighofen gehören neben erfahrenen Betonwerkern auch Quereinsteiger wie Yakub Kaya, der zuvor Koch war. Heute ist er verantwortlich für den Aussenbereich, organisiert den Verlad der fertigen Elemente und hat sich intern zum Spezialisten für das Sandstrahlen weitergebildet. „Ich finde grossartig, was ich hier alles lernen und umsetzen kann“, sagt er.
Insgesamt zählt das Produktionsteam 18 Mitarbeitende, die eng mit den Planerinnen und Planern zusammenarbeiten. Ein Miteinander, das – so Produktionsleiter Eduard Repp – „zu unvergleichlichen Ergebnissen führt“.
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