In Chavannes-près-Renens entsteht derzeit ein modularer Holzschulbau, der in puncto Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Komfort neue Massstäbe setzt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei hochwertige Dämmstoffe von Isover – sie sorgen für Wärmeschutz, Schallschutz und Brandsicherheit und machen die schnelle, industrielle Fertigung erst möglich.
In den Hallen von Erne Holzbau in Stein AG herrscht konzentrierte Betriebsamkeit: Zimmermann Reto Scheller dämmt Bodenelement um Bodenelement für das neue Schulprovisorium. Die Glaswollbahnen von Isover werden einfach zwischen die Holzrippen gerollt, zugeschnitten und angedrückt – dank Vorkonfektionierung exakt auf das benötigte Mass. Zwei Lagen à 14 cm sorgen für die notwendige Dämmstärke von 28 cm. Die beheizte Werkhalle schafft optimale Bedingungen – unabhängig vom Wetter draussen – und erlaubt einen zügigen, präzisen Arbeitsablauf.
Provisorium mit Anspruch
Das Schulmodulgebäude in Chavannes-près-Renens ist als temporärer Ersatz für mehrere sanierungsbedürftige Schulhäuser gedacht – jedoch keineswegs als einfacher Containerbau. Die Gemeinde hat sich bewusst für eine hochwertige, nachhaltige Holzmodulbauweise entschieden. Ab Sommer 2025 werden hier zwölf Schulklassen unterrichtet. Entworfen wurde das Gebäude von Bauart Architekten aus Bern, realisiert wird es von Erne Holzbau als Totalunternehmer.
Dämmung mit System
Für alle 166 Module kommen rund 1000 m3 Isoresist 1000 035 von Isover zum Einsatz. Der Dämmstoff erfüllt nicht nur die hohen Anforderungen an Wärme- und Schallschutz, sondern überzeugt auch mit Brandsicherheit: Er ist unbrennbar und erfüllt mit der Klassifikation RF1 die strengsten Vorgaben – insbesondere für Fluchtwege in Schulbauten. Zudem enthält das Material einen hohen Anteil an Recyclingglas und trägt so auch zur ökologischen Bilanz bei. Die Wahl der Dämmstoffe beeinflusst direkt die Konstruktionsweise: Dank ihrer hohen Dämmleistung und des niedrigen Lambda-Werts von 0,035 W/(mK) reicht beim Projekt in Chavannes eine lediglich 31 cm dicke Aussenwand – und das ganz ohne vorgehängte Fassade. So bleibt die Konstruktion schlank, leicht und dennoch hoch leistungsfähig. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Material.
Vom Werk zur Baustelle – just in time
In nur drei Wochen entstehen bei Erne 166 gedämmte Elemente für 60 Module. Jedes Bauteil wird exakt vorbereitet: Die Dämmung wird verlegt, Dampfbremse und Beplankung folgen im Takt der Produktion. Die gleichbleibenden Masse der Fensteröffnungen erleichtern die Arbeit zusätzlich. Sobald alles fertig ist, reisen die Module per LKW nach Chavannes, wo sie zusammengesetzt und ausgebaut werden – pünktlich zum Schulstart im August.
Fazit: Die Kinder und Lehrpersonen, die ab August 2025 ihre neuen Räume nutzen, werden die Dämmmaterialien in Böden, Decken und Wänden nie zu Gesicht bekommen. Aber sie werden das Resultat spüren: ein angenehmes Raumklima, Ruhe trotz Kindertrubel – und ein gutes Gefühl, in einem nachhaltigen Gebäude zu lernen und zu lehren.
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