Fundstücke am Rand

Fundstücke am Rand. Im Modulør 05/23 widmen wir uns der ungarischen Architekturlandschaft, die viel mehr als jene in Budapest ist.

Ungarn ist ein Land mit einer reichen und vielfältigen Geschichte in der Architektur. Denkt man an dessen Architekturlandschaft, kommen einem Bauwerke wie die Ungarische Staatsoper, das Schloss Esterházy, das oft fotografierte Parlamentsgebäude in Budapest und selbstverständlich die berühmte Széchenyi-Kettenbrücke in der Hauptstadt in den Sinn. Architektonische Meisterwerke in Ungarn sind jedoch an zahlreichen Orten zu finden – es gibt viele Fundstücke am Rand, die auf die jahrhundertealte Geschichte der Architektur hinweisen.

Auch wenn Ungarn noch nicht auf der Weltkarte der Architektur zu finden ist, besitzt es doch eine reiche Geschichte und wird oftmals übersehen. Betrachtet man die Breite der zu findenden architektonischen Epochen, ergibt sich ein spannendes und facettenreiches Bild für Architektur- und Designinteressierte sowie Touristen, die sich insbesondere auch abseits der Hauptstadt bewegen sollten.

Wie sich jedoch der Gestaltungswille über die Jahrzehnte gewandelt hat, hat sich auch die Rolle des Berufsbilds des Architekten geändert. Neben den politischen Einflüssen und dem Zusammenhang mit der Freiheit in der Gestaltung haben wir einen Blick auf die Architekturlandschaft ausserhalb Budapests geworfen: Anhand des Schaffens der Architekten Ferenc Bán, Tibor Mikolás und Péter Kovács haben wir diesen Themen unsere Aufmerksamkeit gewidmet und zeigen mit der Fotostrecke von Katharina Roters einen unerwarteten Gestaltungswillen im ländlichen Kontext.

Mehr über die Architektur in Ungarn finden Sie in unserer neuesten Ausgabe.

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