Die wilden Zwanziger

Die wilden Zwanziger

Vom Drang nach Neuerung geprägt, sind die Stile und Werke der „wilden Zwanziger” noch heute richtungsweisend und modern. Klassische Rollenbilder wurden hinterfragt, urbanistische Visionen entworfen und Designs entwickelt, die hundert Jahre später noch nicht veraltet sind: Die Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky, der Begriff der neuen Fotografie und der Clubsessel von Le Corbusier und Charlotte Perriand zählen zu den Schöpfungen, die dieser Zeit entstammen.

In der grossen Themenausstellung „Schall und Rauch”: Die wilden Zwanziger. Von Josephine Baker bis Thomas Ruff betrachtet das Kunsthaus Zürich Bauhaus, Dada und Designikonen der Moderne im Dialog. Besucherinnen und Besucher finden die Werke nicht chronologisch, sondern thematisch gegliedert. Dadurch entstehen Verbindungen, die über die Grenzen der eigenen Gattungen hinauswachsen und die Stilheterogenität der Aufbruchsjahre zeigt. Eine Brücke in die Gegenwart schlagen zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den Inhalten und der Formensprache der 20er-Jahre befassen. Dass die Themen von damals auch heute noch aktuell sind, zeigt das Begleitprogramm des Kunsthauses, das nicht nur kreative Prozesse herausfordert, sondern auch aktuelle wirtschaftliche und soziale Fragen zur Debatte stellt. 

vom 3.7.2020 bis 11.10.2020 im Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1

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