Die ideale Stadt

Die ideale Stadt

Im Entwurfs-Studio von Alexander Brodskiy an der ETH Zürich entstand während drei Monaten eine Idealstadt aus Lehm. Dieses Stadtgefüge wurde von den Besuchern der Design Biennale Zürich im Anschluss pausenlos als freies Spiel transformiert und umgestaltet. Die Stadt wurde zum Spiel- und Schauplatz, die Gebäude zu Charakteren und der Mensch zum Protagonisten.

© Lea della Zassa

Unter der Projektleitung des Architekten Alexander Brodskiy entwarfen Architekturstudierende während dreier Monate eine Idealstadt aus Lehm. Die Gebäude wurden im Zuge der Design Biennale Zürich, die unter dem Motto „Let’s Play Design“ stattgefunden hat, gezeigt. Das Ziel war es, Besucherinnen und Besucher anzuregen, das modulare Stadtgefüge aktiv umzugestalten und so eine ideale Stadt zu erstellen. Der Ansatz, die Stadt als Spiel- und Schauplatz zu verstehen, provoziert auf spielerische Art und Weise eine Auseinandersetzung mit der Frage danach, was eine „ideale Stadt“ für jede und jeden persönlich ausmacht. Wer das Stadtbild beeinflusst, wird selbst zu seinem Protagonisten oder seiner Protagonistin, während sich die Komposition der Häuser zu einem temporären Abbild der persönlichen Bedürfnisse wandelt.

© Lea della Zassa

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