Prêt-à-Porter Architektur

Prêt-à-Porter Architektur

Den Begriff der Architektur weitergesponnen und transformiert hat die österreichische Architektengruppe HAUS-RUCKER-CO auf ihre ganz eigene Weise. Ihren Namen machten sie zum Programm ihres Schaffens und beschrieben im übertragenen Sinn ihre künstlerischen Tätigkeiten: Alte Häuser wegrücken, um Platz für neue Gestaltungsmöglichkeiten zu schaffen und somit einen elementaren Beitrag zur Neudefinition von Architektur und Kunst darzustellen. Hierfür beschäftigen sie sich insbesondere mit dem „Mind-Expanding-Program“ – einer drogenfreien Erweiterung des Bewusstseins, der Wahrnehmung und des Erlebens:  Ihre Versuche reichten von einem Stuhl für zwei über die Serie „Environment-Transformer“,  die an facettenartige Kugelhelme erinnern, bis hin zu den „Electric-Skins“, transparente Kleider aus weicher PVC-Folie, beklebt mit Leuchtstoffelementen. 

Angelehnt an die zahlreichen und sehr diversen Projekte beschäftigten sich Studierende des ersten Semesters am ./studio 3 – Institut für experimentelle Architektur der Universität Innsbruck mit diesem metamorphosen Architekturverständnis. Im Rahmen des Wintersemesters 2016/17, betreut von Michael Fliri, Walter Prenner und Teresa Stillebacher, entstanden Freiformräume, die Kleidung ähneln: der Körper zum neuen Raumelement und umgekehrt. Experimente mit verschiedensten Materialien und Textilien führten zu ungewohnten Formensprachen in der Architektur und deren Erleben – eine Wandlung und Erweiterung in allen Dimensionen.

Metaphern & Modelle

Tana Zanella, Foto: Rupert Asanger

Metaphern & Modelle

Michael Marthe, Foto: Rupert Asanger

Metaphern & Modelle

Tommy Kruselburger, Foto: Rupert Asanger

Metaphern & Modelle

Katharina Duller, Foto: Rupert Asanger