In Schindeln gekleidet

In Schindeln gekleidet

Freistehende Gebäude und sattgrüne Talhänge prägen das Ortsbild Toggenburgs – analog dazu markiert die neue Primarschule Wildhaus an drei seiner Seiten freistehend im Hang eine Geländekante. Zusammen mit den bereits bestehenden Schulgebäuden eröffnet der Neubau an der Nordseite einen durchlässigen Pausenplatz, in dessen Zentrum sich der alte Bergahorn behauptet. In den Zwischenräumen des Ensembles verzahnt sich das Grün der Wiesen und werden spannende Blickachsen geschaffen.

Der viergeschossige Neubau mit quadratischem Grundriss entwickelte sich aus der Idee der „Wohnung pro Stock“, sodass sich über den den Werkräumen im Untergeschoss drei identische Stockwerke stapeln, die durch ein eigenständiges Treppenhaus erschlossen werden. Bewusst entschied sich der Architekt Johannes Saurer gegen das stereotypische Bild einer Schule, mit dem Ziel Atmosphäre der Geborgenheit für die kleinen Schüler zu schaffen.

Bis auf die erdberührten Bauteile, die in Ortbeton gegossen sind, setzt sich das neu errichtete Schulhaus aus vorgefertigten Holzelementen zusammen. Die Innenverkleidung wurde komplett aus regionalem Tannenholz umgesetzt und sorgt so für ein behagliches Raumklima. Inspiriert von den Toggenburger Traditionsbauten wurde die Fassade mit handgespaltenen Holzschindeln im Schlaufschirm ausgeführt und erzählt somit die Architektursprache der lokalen Bauweise in moderner Interpretation weiter.

Zusammen mit den bereits bestehenden Schulgebäuden eröffnet der Neubau an der Nordseite einen durchlässigen Pausenplatz, in dessen Zentrum sich der alte Bergahorn behauptet.

Freistehende Gebäude und sattgrüne Talhänge prägen das Ortsbild Toggenburgs – analog dazu die neue Primarschule Wildhaus.

Die Innenverkleidung wurde komplett aus regionalem Tannenholz umgesetzt und sorgt so für ein behagliches Raumklima.