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Routenplaner:

 

WIE HANS SCHAROUN SEINE EIGENE MODERNE FAND

Hans Scharoun
WIE HANS SCHAROUN SEINE EIGENE MODERNE FAND
 

AUSGABE 2/15

AUSGABE 2/15
Hans Scharoun
 
 

VOM MÖBELDESIGN BIS ZUM MASTERPLAN

Porträt Steinmann & Schmid Architekten, Basel
VOM MÖBELDESIGN BIS ZUM MASTERPLAN
 

HANS SCHAROUN UND DIE WOHNFRAGE

Hans Scharoun
HANS SCHAROUN UND DIE WOHNFRAGE
 

EINES HANNES BUNTE ZACKEN

Hans Scharoun
EINES HANNES BUNTE ZACKEN
 

LICHT IN FORM

Ribag
LICHT IN FORM
 

DEN STREIT VERKÜNDEN

Streitverkündung
DEN STREIT VERKÜNDEN
 

EIN LEBENSSCHIFF

Hans Scharoun
EIN LEBENSSCHIFF
 

SCHÜTZENDER ALLESKÖNNER

Beschattung
SCHÜTZENDER ALLESKÖNNER
 
TOOLBOX
FLEXIBLE SCHÖNHEITEN
«William» heisst die an der Möbelmesse in Köln vorgestellte Produktfamilie, die das Studio Hannes Wettstein für den renommierten Möbelhersteller WITTMANN konzipiert hat. Stoff- und Lederbezüge können am Möbel elegant kombiniert werden. Sowohl im Objekt- wie auch im Wohnbereich deckt die Kollektion, bestehend aus Stühlen, Sesseln, Sofas, Barhockern und Tischen, die unterschiedlichsten Anwendungen vom Wohn- und Essbereich bis hin zur Cocktailbar ab.
STÄHLERNE AUSZEICHNUNG
Anlässlich der Preisverleihung des Schweizer Stahlbaupreises Prix Acier 2014 konnte TUCHSCHMID gleich zwei Preise entgegennehmen. Einen Preis erhält das Frauenfelder Unternehmen für das Projekt Plessur-Halde in Chur (im Bild), und eine Anerkennung konnte es mit dem Schauhaus Botanischer Garten in Grüningen gewinnen. Mit der dritten Auszeichnung innert neun Jahren unterstreicht Tuchschmid die führende Marktstellung im Schweizer Stahlbau. Angepasst an die topografischen Verhältnisse, windet sich unmittelbar bei der Altstadt von Chur die bewusst angerostete Stahlkonstruktion den Berg hoch und überwindet dabei eine Höhendifferenz von 35 m.
VERWANDLUNGSKÜNSTLER FÜR DIE FRAU
Der Beauty Desk von TALSEE ist ein smarter Verwandlungskünstler. Versenkbar und individuell integriert in die Badlinie «mood», besticht er durch ein modernes, hochwertiges Design und cleveres Handling. Der integrierte Spiegel mit seitlicher LED-Lichtführung erzeugt ein wohnliches Ambiente. Mit dem assortierten Boxensortiment gestaltet die Benutzerin ihr persönliches Innenleben. Die ebenfalls integrierte Kleenexbox und die Steckdose für den Föhn sind weitere Mehrwerte. Die Beauty-Utensilien sind griffbereit. Einmal den Deckel geschlossen ist alles aus dem Auge, und zurück bleibt ein elegantes Badmöbel.
TOTALE REDUKTION, TOTALE TRANSPARENZ
Das Leben draussen noch intensiver geniessen – Glas macht es möglich. Längst vertrauen Planer, Architekten oder Gartenbauer auf die vielfältigen Anwendungen und Funktionsmöglichkeiten des Baustoffes. Das Münchner Architekturbüro Nuyken von Oefele hat für den Vorarlberger Glasspezialisten Marte ein aussergewöhnliches Gartenhaus entwickelt. Jeder «Pavillon 360» ist Aussichtspunkt und Erlebnisraum in einem. Vollkommen stützenlos und ohne störende Profile auskommend, steht das Modell für eine totale Transparenz und 360-Grad-Rundumsicht. Eine präzise Bearbeitung und professionelle Montage garantieren die gewünschte Langlebigkeit des so gar nicht fragilen Werkstoffes Glas.
NATUR“STEIN“
Planen Sie Ihren nächsten Tauchurlaub an Ihrem eigenen Naturstein-Riff und entdecken Sie, wie die Vereinigung der Elemente Wasser und Stein Strukturen und Farben intensiviert. Pool und Terrasse wurden mit Tessiner Granit Onsernone ausgekleidet und verlegt. Die Spezialisten der STONE Group beraten kompetent, unterstützen bei der Auswahl der richtigen Materialien und stehen für qualitativ hochstehende Arbeit. Durch ihr Generationen übergreifendes Wissen und ihre langjährige Erfahrung im Umgang mit Stein werden Ihre Vorstellungen Vollendung; das investierte Kapital zahlt sich aus.
GARAUS FÜR DICKE LUFT
Um eine optimale Luftqualität in der Küche und im Wohnraum zu gewährleisten, braucht es ein effizientes Abluftsystem. Dieses sorgt nicht nur für eine Küche, die sich riechen lassen kann, sondern trägt langfristig auch dazu bei, dass Bauschäden vermieden werden können. Bei einem Einfamilienhaus am Stadtrand von Basel hat WESCO vorgeschlagen und dies anschliessend auch umgesetzt, die bestehende Umluft- auf eine neue Abluftlösung umzurüsten. Massgebend war dabei die korrekte Planung des Abluftkanals, der direkt in der Mauer und damit unsichtbar und auf kürzestem Weg in das darüberliegende Stockwerk geführt werden konnte, wo er an der Aussenwand austritt.
DESIGNKONTINUITÄT
Speziell für private Badelandschaften oder Spabereiche in Hotels entwickelte VOLA zwei neue Produkte: Der Kneippschlauch «070W» und die Schwallbrause «080W» (im Bild) wurden geschaffen als Teile eines ganzheitlichen Saunaerlebnisses. Aus beiden ergiesst sich ein erfrischender Schwall kalten Wassers, das den Geist besänftigt und den Körper erweckt. Die Tradition des klassischen Designs von Vola wird mit den zwei neuen Produkten weitergeführt.
IM VIRTUELLEN TEPPICHPARADIES
«Rugx» – das sind individuelle, angepasste Teppiche. Ganz nach dem Motto «Be Creative – Be Different» bietet OBJECT CARPET nun einen interaktiven Teppichkonfigurator an. Mit dem Tool können Form, Farbe, Einfassung, Muster und Textur nach den eigenen Vorstellungen zusammengestellt werden. Ein weiterer Clou sind die Visualisierungen, die den Traumteppich in Spe in unterschiedlichen Räumen zeigen, wodurch auch seine Wirkung unmittelbar erlebt werden kann.
TÜR MIT ZWEI GESCHICHTEN
«Ruby Sofie» – dieser klangvolle Name könnte einer Frau gehören, betitelt aber tatsächlich ein neues Hotelkonzept, das seit Mai 2014 in den alten Sofien- Sälen im Herzen von Wien erfolgreich umgesetzt wird. Das Lifestyle-Hotel verbreitet auf seine eigene Art und Weise geschmackvoll schlanken Luxus und hochwertiges Design. Die Raumlayouts haben geschickt die Designprinzipien des hochwertigen Luxusjachtbaus aufgegriffen. Auf die Gestaltung optimal abgestimmt wurden die HPL-Türen von HERHOLZ. Als Hoteltür mit Häfele-Beschlag ausgestattet, unterstützen sie innen im Hotelzimmer das helle Design in der Beschichtung «Snow White».
ONLINE-LEXIKON FÜR DESIGNGLAS
Designglas offenbart die gesamte Vielfalt des wandelbaren Werkstoffes Glas: Durch die abwechslungsreichen Erscheinungsformen des Materials ist die Gestaltungsfreiheit von Architekten und Planern nahezu grenzenlos. Das weite Spektrum reicht von Glas mit hochauflösenden Drucken und brillant spiegelnden Akzenten über farbiges Glas in allen Tönen und satiniertes Glas für besondere Oberflächen. Designglas verändert dabei nicht nur die optische Wirkung, sondern auch die Haptik des Glases.
EIN HAUS - EIN MATERIAL
Im letzten Jahr hat die COSENTINO GROUP mit Dekton ein Material auf den Markt gebraucht, dessen Dimensionen nicht nur im Hinblick auf das Format riesig sind. «Die vielen herausragenden Eigenschaften eröffnen Architekten und Innenarchitekten völlig neue Möglichkeiten, und genau diese wollen wir mit dem House of Dekton auf klare Art zeigen», beschreibt Steffen Kerle seinen Entwurf für die Bau in München. Das 14-eckige Haus besteht komplett aus dem vielseitigen Material: Boden, Wände, Decken, Sitzgelegenheiten sowie ein ebenfalls 14-eckiger Tisch als zentrales Element im Innenraum.
ZUM SITZEN VERFÜHRT
Die grosszügige Polsterung auf dem polierten, hochglanzverchormten Untergestell mit drehbarer Säule machen den Loungesessel «Lou» zum Verführungskünstler – und das Sitzen somit zum wahren Erlebnis. Auch optisch kann das komfortable Modell von Uwe Sommerlade für Brune überzeugen: Die Sitz- und Nackenkissen lassen sich nämlich farblich absetzen, wodurch sich dem Benutzer vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Somit verwundert es auch nicht, dass der Sessel den interior innovation award 2015 gewonnen hat.
 
 
 
Aktuelles
 

100 Jahr Jubiläum Dätwyler

1915 glaubte einzig Adolf Dätwyler an das Potenzial des hoch verschuldeten Draht- und Gummiwerks im Schweizer Bergkanton Uri. Mit Mut und Pioniergeist schuf er die Basis für eine unternehmerische Erfolgsgeschichte. Seine Söhne Peter und Max Dätwyler führten das wachsende Unternehmen ab 1958 mit viel Geschick weiter und expandierten ins Ausland. Heute ist die Dätwyler Gruppe ein globaler Industriezulieferer, der seinen Hauptsitz immer noch mitten in den Schweizer Alpen hat, aber inzwischen weltweit über 7500 Mitarbeitende beschäftigt.

BRUNE Sitzmöbel

Nach erfolgreichen Jahren als geschäftsführender Gesellschafter hat Andreas Fertig nun sämtliche Anteile an der BRUNE Sitzmöbel GmbH übernommen. Seit Dezember 2014 führt er als alleiniger Gesellschafter mit seiner Frau Christina Fertig das Unternehmen. Die diplomierte Betriebswirtin verantwortet als Prokuristin u.a. die Bereiche Marketing und Personal. Auch nach dem Ausscheiden der Gründerfamilie stehen bei BRUNE® traditionelle Werte im Vordergrund. "Erst die Kombination aus traditionellem Handwerk und modernster Technologie macht es möglich, innovative Entwürfe in Produkte von herausragender Qualität umzusetzen", so Andreas Fertig. BRUNE® profitiert hier von den langjährigen Erfahrungen und Kenntnissen seiner Mitarbeiter im Werk Königswinter, die über Jahrzehnte gesammelt und im Lauf der Zeit stetig weiterentwickelt wurden. Zusammen mit dem Einsatz hochwertiger Materialien erreichen die Produkte Qualitätsstandards, die zu den höchsten im Möbelbau gehören. www.brune.de

BDA Preis Berlin 2015

Ab sofort lädt der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V., dazu ein, Arbeiten für den BDA PREIS BERLIN 2015 einzureichen. Teilnahmeberechtigt sind Architekten aus dem In- und Ausland gemeinsam mit ihren Bauherren. Für den BDA PREIS BERLIN zugelassen sind Bauwerke, die im Land Berlin realisiert und nach dem 1. Januar 2010 fertiggestellt wurden. Die Preisverleihung findet Anfang Juli 2015 im Konzertsaal der Universität der Künste statt – in diesem Jahr gemeinsam mit dem Festakt zum 100. Gründungsjubiläum des Landesverbandes. www.bda-berlin.de

15. DESIGNERS’ SATURDAY: VIER AWARDS VERGEBEN

Der D’ S Award in der Kategorie «Gold» ging an die Installation von Schätti Leuchten, für die Designer Jörg Boner verantwortlich zeichnete. Auf einer runden, durch Papier abgetrennten Ausstellungsfläche wurden seine Bürostehleuchten präsentiert. «Silber» wurde gleich zweimal vergeben, und zwar an die fabelähnliche Unterwelt von Studio Hannes Wettstein für den Stuhlhersteller Horgenglarus sowie an das Unternehmen Axor-Hansgrohe, das mit der Produktion von echtem Schaum die Aufmerksamkeit auf sich zog. Der dritte Preis ging an USM-Möbelbausysteme mit einer Inszenierung von Atelier Oï (Siehe Bild), das die charakteristischen Verbindungskugeln der Möbel als poetisch-bewegte Installation zeigte. www.designerssaturday.ch

140 JAHRE KWC

Gratulation! 1874 gründete Adolf Karrer KWC – damals als Produzent von Musikspieldosen. Seit 1906 ist das Traditionsunternehmen auf die Armaturenherstellung spezialisiert. Zwischenzeitlich war KWC eine Tochtergesellschaft der deutschen Hansa Metallwerke AG. Seit 2013 ist das Unternehmen aus dem aargauischen Wynental wieder ganz in Schweizer Händen. 2013 erwirbt die Franke AG aus Aarburg den Armaturenhersteller. KWC hat zahlreiche preisgekrönte Designs hervorgebracht und setzt immer wieder neue Massstäbe im Umgang mit dem Lebenselexier Wasser. www.kwc.ch

CWS feiert 60-Jahre-Jubiläum

Im Jahr 1954, vor genau 60 Jahren, gründete der Schweizer Conrad Wolfgang Schnyder die CWS Schweiz. Der erste CWS Stoffhandtuchspender kam in Europa auf den Markt. Darauf folgten zahlreiche weitere Innovationen. Bis heute setzt CWS als Schweizer Marktleader die Standards im Bereich Waschraumhygiene. Die Idee, den Stoffhandtuchspender nach Europa zu bringen, kam ursprünglich von der Gattin des CWS-Gründers. Auf einer USA-Reise Mitte der 1950er Jahre entdeckte Frau Schnyder die Handtuchspender und war davon sehr angetan. In Europa war es zu dieser Zeit in den Waschräumen öffentlicher Gebäude und Industriebetriebe nämlich üblich, ein Gemeinschaftshandtuch so lange zu benutzen, bis es so schmutzig war, dass es wirklich niemand mehr berühren mochte. Mit der Einführung des ersten CWS-Handtuchspenders legte Conrad Wolfgang Schnyder 1954 hierzulande den Grundstein zu einem neuen Hygienebewusstsein im öffentlichen Waschraum. Mehr Informationen zur CWS Geschichte: www.cws-boco.ch

 





 
 
 
Agenda
 

EOOS

Die drei kreativen Köpfe hinter dem Designstudio EOOS aus Wien lernten sich Ende der 1980er-Jahre kennen. Über 130 Designpreise hat EOOS bereits gewonnen, und zu den Auftraggebern zählen Hersteller wie Alessi, Herman Miller, Walter Knoll oder Zumtobel. Ihr Schaffen ist geprägt von der «Poetischen Analyse», einer originären Methodik, bei der intuitive Bilder, archaische oder alltägliche Rituale sowie mythologische Geschichten als Ausgangs- und Referenzpunkte fungieren. Als Kontext der ersten Einzelausstellung dient das von EOOS kürzlich gestaltete «Max Design Labor». Im Mittelpunkt der Ausstellung positioniert sich ein mechanisches Ballett von Transformationsobjekten – darunter auch die Duravit-Produkte «Open Space» und «Sundeck». www.mak.at

Bauen für die Arbeit

Die meiste Lebenszeit verbringen wir arbeitend. Zukunftsfähige Arbeitswelten müssen Räume und Strukturen bieten, mit denen man das komplexe Zusammenspiel von individuellen Tätigkeiten, Kommunikation in kleineren und grösseren Gruppen sowie die Verknüpfung zwischen verschiedenen Unternehmen, Kulturen und Sprachen bewältigen kann. Beat Rothen, Architekt, Beat Rothen Architektur, Winterthur Prof. Dr. Roman Boutellier, Wirtschaftsingenieur, Institut TIM, ETH Zürich Druckereihalle Ackermannshof St. Johanns-Vorstadt 19/21 Basel (CH) ab 19.15 Uhr, Eintritt frei www.architekturdialoge.ch

Vernissage + Talk: Spatial Positions 9

Das S AM Schweizerisches Architekturmuseum präsentiert vom 07.03. – 26.04.2015 die Ausstellung Spatial Positions 09 «Aristide Antonas. Protocols of Athens». In Fortsetzung der 2013 initiierten Ausstellungsreihe «Spatial Positions», in deren Fokus Arbeiten zeitgenössischer Architekten und Künstler im Grenzbereich der architektonischen Disziplin stehen, widmet sich die Schau dem Werk des griechischen Architekten und Philosophen Aristide Antonas (*1963, Athen). Im Mittelpunkt stehen seine «Urban Protocols», Strategien zur Aufwertung des öffentlichen Raumes in Athen. Als Bauelemente der primär spekulativen Projekte fungieren bereits bestehende, einfache Materialien aus dem Stadtraum. www.sam-basel.ch

Bauen für das Alter

Unsere Gesellschaft wird immer älter – und fordert neue Konzepte für das Miteinander mehrerer Generationen. Nicht nur barrierefreies und altersgerechtes Bauen stehen dabei im Fokus, sondern ebenso der ganzheitliche Ansatz, auch die städtebauliche Lebensumgebung älterer Menschen funktional und dabei ästhetisch hochwertig zu gestalten. Peter Breil, Architekt und Partner, Atelier 5 Architekten und Planer AG, Bern Florian Lünstedt, Architekt und Partner, Atelier 5 Architekten und Planer AG, Bern Dr. Joëlle Zimmerli, Soziologin und Planerin, Büro Zimraum, Zürich Druckereihalle Ackermannshof St. Johanns-Vorstadt 19/21 Basel (CH) ab 19.15 Uhr, Eintritt frei www.architekturdialoge.ch

Bauen für die Jugend

Bildungsbauten spiegeln Zeitgeist und Gesellschaft mit den Mitteln der Architektur. Sie stehen dabei im Spannungsfeld teils sehr verschiedener Erwartungen seitens der Politik, der Pädagogik und der Auszubildenden. Vom Kindergarten bis zur Universität begleiten jede und jeden von uns Bauten für die Jugend, deren Gestaltung ganz spezielle Funktionen zu erfüllen hat. David Leuthold, Architekt HTL / BSA / SIA, Partner bei pool Architekten, Zürich Christine Steiner Bächi, Vizepräsidentin Netzwerk Bildung & Architektur, Zürich Druckereihalle Ackermannshof St. Johanns-Vorstadt 19/21 Basel (CH) ab 19.15 Uhr, Eintritt frei www.architekturdialoge.ch

OSKAR SCHLEMMER – VISIONEN EINER NEUEN WELT

Die erste umfassende Retrospektive des Künstlers Oskar Schlemmer (1888–1943) seit fast 40 Jahren umfasst rund 250 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien und die noch in der Staatsgalerie erhaltenen Originalkostüme des «Triadischen Balletts». Im Kern seines Schaffens stand seine ambivalente Vision einer neuen Welt, die einerseits auf metaphysisch-religiöse Sphären ausgerichtet ist und andererseits auf die weltverändernde Kraft der Kunst setzt. Ebenfalls wird seine Auseinandersetzung mit den Reformbestrebungen der damaligen Zeit beleuchtet. www.oskarschlemmer-stuttgart.de www.staatsgalerie.de